Nachklang – Ausstellung „Fast 100 Arten Corona zu beschreiben“

in den Kirchen in Schönningstedt und Ohe
Vor genau einem Jahr, mitten in Corona Zeiten, gab es im November Gemeindebrief unserer Kirche einen Beitrag, der den Umgang mit der Pandemie während des ersten Lockdowns in einer vollstationären Einrichtung mit Hilfe eines besonderen Kunstprojektes zu fassen und zu thematisieren suchte.
„Wir wollen etwas bewahren von diesen Ereignissen und Erfahrungen, von den Gesprächen über das, was wir glauben, was wir uns erhoffen, wovor wir Angst haben“. So stand es im Gemeindebrief Nov 20-Feb 21 und war in Sachsenwaldau die Grundlage und Intention eines Kunstprojektes, das nun vor kurzem 4 Wochen in unseren Kirchen in Schönningstedt und in Ohe zu besichtigen war.
Die ausgestellten Bilderkacheln waren ein ungewöhnlicher, nachbarschaftlicher Gruß, entstanden in einer für sehr viele Menschen besonders herausfordernden Zeit. Die einfachen, anrührenden Bilderkunstwände haben ein Schlaglicht geworfen auf einen Moment der Pandemie und fanden eine eigene Sprache über Wünsche, Hoffnungen, Erfahrungen in einer Ausnahmesituation.
Für Gottesdienstbesucher gab es die Möglichkeit, selbst Karten auszufüllen und an einer dafür gespannten „Gedankenschnur“ eigene Impulse zu befestigen.
Als die Kunstwände wieder aus unserer Kirche abgeholt wurden, gingen diese Gedanken aus der Gemeinde mit auf die „Heimreise“ nach Sachsenwaldau und erschienen wie in Erwiderung dieses besonderen nachbarschaftlichen Grußes und eines Kennenlernens der besonderen Art zu sein.
Vielen Dank allen, die diese Idee mit auf den Weg gebracht haben.
Silke Althoff

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