Einfach nur Sommer- ein Sommermärchen

Fast im Geheimen geschah es in Reinbek diesen Frühjahrs als Kinder mit leuchtenden Augen und klarer Kinderschrift die Bedeutung von Natur für sich zu beschreiben suchten.
Da machte ein Schmetterling „ fröhlich“, da war „Barfußgehen der Hit“ und „Radfahren toll“. Das Element „Wasser“ musste unbedingt genannt sein. „Man ist draußen“
und „hat frische Luft“, man „verbindet sich mit der Natur“ schrieb ein anderes Kind.
Einfach und fast märchenhaft klar und schön erscheinen diese Antworten heute in unserer Zeit. Draußen sein, leichte Kleidung, Sonne, Wind und Wasser auf der Haut beim Schwimmen, Fahrradfahren, unkompliziert und unbeschwert… möglicherweise in Vorfreude schon auf ein Eintauchen in eine endlos scheinende Sommerferienzeit, in lange Abende voller kindlicher Glückseligkeit… Wer erinnert sich nicht an manch solche Kindheitssommerfreuden und vielleicht auch an ein wundersames „Eins sein“ mit dem, was um einen herum wirkt und webt und lebt?
Es ist wohl der Lauf der Dinge, dass wir manches aus der Zeit der Kindheit abstreifen, und doch: solange es noch Kinder gibt, die uns an diese einfache, wunderbare „Dasein-Zeit“ erinnern und solange wir „Erwachsene“ uns noch erinnern lassen, uns darüber mit den Kindern freuen, kann das Märchenhafte des Sommers weiterleben.
Es geschah fast im Geheimen in Reinbek diesen Frühjahrs…. Aber nur fast.
Ich erinnere mich noch genau an die leuchtenden Augen der Kinder…
S. Althoff

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