Wie erleben Sie die Adventszeit?

Wird es bei Ihnen/Euch hektischer
als zu anderen Zeiten?
Gibt es ruhige und besonders schöne Momente in diesen Tagen?
Danach habe ich Menschen unterschiedlichen Alters aus unserer Gemeinde gefragt.
Sie antworten hier. Und wie ist es bei Ihnen/Euch?
Anna-Lena (Konfirmandin): Bei mir wird es nicht hektisch, da meine Mutter die meisten Geschenke schon im November kauft.
Mareike (Konfirmandin): Ein bisschen hektisch schon, da meine Eltern mehrere Geschenke kaufen müssen, weil wir im Dezember auch sehr viele Geburtstage haben.
Anna-Lena: Schöne Momente gibt es auch, wenn ich mit den kleinen Nachbarskindern Plätzchen backe.
Mareike: Ich finde es schön, wenn man gemeinsam den Weihnachts-
baum holt.
Aber es gibt auch in den anderen Jahreszeiten schöne Momente, wenn man sich einfach mal mit der Familie zum Kaffeetrinken trifft.
Stephanie Steinert (Mutter): Ja hektisch wird es, da ich in meinem Ne-benjob im Restaurant arbeite, meistens nachts und am Wochenende. leider ist gerade in der Adventszeit Hochbetrieb. Dadurch komme ich etliche Nächte in der Woche nicht vor 2 – 3 Uhr nach Hause. Dann weiß ich aber, dass ich morgens zu Hause wieder sein muss, weil die 6 Kinder mich brauchen. Die können halt keine Rücksicht darauf nehmen, dass Mami eben geschafft ist.
Die schönsten Momente sind die Nachmittage, wo man mit allen zusammen an einem Tisch sitzt, gemeinsam Kekse isst und sich
das Adventsgesteck anschaut, das über den ganzen Tisch geht.
Peter Ziegenhagen (Leiter der Meditationsgruppe): Ja, ich komme an der Hektik, die um mich herum stattfindet natürlich auch nicht vorbei. Wenn schon drei Monate vorher die ersten Weih-nachtmänner aus Schokolade im Kaufhaus erscheinen. Aber ich bemühe mich natürlich je näher ich dem Weihnachtsfest
komme, doch ein bisschen über den Sinn des Weihnachtsfestes nachzudenken, und ich zieh mich auch gerne mal zurück.
Ich begrüße sehr, dass wir in unserer Gemeinde im Advent mittwochs eine kurze Andacht haben, wo wir uns dann in die Stille der Kirche zurückziehen können und uns konzentrieren auf das, was an diesen Tagen wichtig ist bzw. worauf wir hin wandern. Unser Ziel ist zu Weihnachten Christi Geburt.
Für mich persönlich ist das Leiten der Meditationsgruppe in unserer Gemeinde sehr schön, denn auch da bemühen wir uns im Sinne einer Vor-bereitung auf das Fest, bei den Treffen ein christliches Thema zu wählen, über das wir nachdenken, auch das ist eine Hinwendung zu dem, was uns dann am 24. Dezember bewegt.

Ich danke für die Antworten und wie verbringen Sie die Adventstage? Vielleicht lassen Sie sich auch in unseren Adventsandachten Momente der Muße schenken.
Es tut jedes Jahr wieder richtig gut: <Klick>
…raus aus dem Vorweihnachtsstress – Momente der Muse
In der Mitte der Woche Lichter und Kirchenraum genießen.
Hektik, Unruhe und Angespanntheit loslassen –
Ein gutes Wort und Musik hören:
Immer mittwochs vor den Adventsonntagen:
24. November 2010 01. Dezember 2010
08. Dezember 2010 15. Dezember 2010
jeweils um 18.00 Uhr in der St. Ansgar-Kapelle in Schönningstedt.
Dazu lade ich Sie und mich herzlich ein:
Ihr Pastor
Benedikt Kleinhempel

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