Weihnachtsgeschichte

Liebe Gemeinde!
Mit der Weihnachtsgeschichte verbinden wir Maria und Josef und das Jesuskind, den Stall, wohl auch die Hirten auf dem Felde, die bei ihren Schafen sind, und die Engel, die von dem großen Ereignis der Geburt des Gottessohnes künden. Die Geschichte ist vielen von uns
sehr vertraut. So vertraut, dass wir kein Ohr mehr dafür haben wie erstaunlich, sogar sensationell die Dinge sind, von denen sie erzählt: Hirten, Männern mitten in ihrer Arbeit auf den Weiden geht der
Himmel auf. Ihnen wachsen sozusagen innere Augen für das Wunder, das man von außen nicht sehen und erfassen
kann. Sie sehen und hören Engel. Der Gleichklang des Gewohnten ist plötzlich unterbrochen. Zuerst erschrecken sie.
Dann ist große Freude da. Es leuchtet ihnen ein: Gott kommt uns nah freundlich und liebevoll – im Stall und an jeder Ecke unseres Lebens. Was für ein Zauber liegt darin! Die Geschichte macht sichtbar was unsichtbar ist.
Ich möchte Augen haben wie die Hirten, sehen können wie sie es konnten: Glanz und Licht inmitten von Dunklem wahrnehmen, die Liebe Gottes inmitten von Alltag und Eintönigkeit. Machen können wir das nicht, nur schenken lassen. Aber aufmerksam darauf können wir immerhin sein.
So lasst uns durch die Advents- und Weihnachtszeit gehen.
Pastor Benedikt Kleinhempel

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