Auf Weihnachten zu …

Auf Weihnachten zu …
Mit Maria, Josef und dem Esel auf dem Weg …
Am Sonntag, 1. Advent laden wir Sie herzlich ein Maria, Josef und ihren Esel auf ihrem Weg nach Bethlehem zu begleiten. Überraschenderweise führt dieser Weg die Drei kreuz und quer durch Schönningstedt. Wir treffen das heilige Paar am Bismarck-Seniorenstift und gehen von dort aus gemeinsam mit ihnen auf Herbergssuche. Unterwegs gibt es adventliche Lieder sowie Tee, Punsch und Kekse zur Stärkung. Unsere Stationen sind:
14.00 Uhr Beginn am Bismarck-Seniorenstift
ca. 14.45 Uhr Hofcafé „Kaffeezauber“
ca. 15.15 Uhr Feuerwehr / Kindergarten Schönningstedt                                                                   (Oher Str. 18)
16.00 Uhr Abschluss und geselliges Beisammensein                                                             in der St. Ansgar Kapelle
Auf einen guten Weg hinein in die Adventszeit freuen sich
Pastor Benedikt Kleinhempel, Pastorin Claudia Süssenbach
und Lothar Obst (St. Adolf-Stift).
Vor vielen Jahren bin ich einmal nach Israel gereist, ins Heilige Land. Ich bin überrascht, wie viele Bilder von diesen Tagen in mir lebendig sind. Ich sehe den See „Genezareth“ vor mir, groß und in der Sonne strahlend blau.
Unmittelbar an seinem Ufer stand ein weißer runder Tisch, an dem wir „Petri -Fisch“ aßen. Ich habe sanfte grüne Hügel vor Augen, die die Geburtskirche umgeben. Auch tauchen in mir die engen Gassen der Altstadt Jerusalems auf und der Garten Gethsemane, enttäuschend klein.
Die Geschichten Jesu, die ich bis dahin in meine vorgestellten Welten hineingedacht hatte, bekamen nun wirkliche Räume und Hintergründe. Das gab den Geschichten über Jesus und von Jesus Einbettung und Boden.
Nun zieht am l. Advent das „Heilige Paar“ mit einem Esel durch die
Straßen Schönningstedts. Vielleicht können Mensch und Tier das
weihnachtliche Geschehen anschaulich machen, ähnlich wie die reale Welt Israels die Jesus Geschichten. Die drei sichtbaren Gestalten mögen uns berühren. Sie sollen uns einen Schimmer davon geben, was eigentlich unsichtbar ist.
Benedikt Kleinhempel

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