Tradition: Epiphanias-Konzert

Epiphanias-Konzert
So ganz genau kann selbst Uta Marcks-Thiessenhusen nicht mehr sagen, wann in unserer Gemeinde die Tradition des Epiphanias-Konzertes ihren Anfang nahm! Sicher ist, es gibt dieses Konzert schon sehr lange, und Jahr für Jahr beschenkt uns der Kirchenchor mit einer wunderbaren Aufführung! Wieviel Arbeit für Sänger und die Chorleiterin dazu nötig ist, kann man nur ahnen! Und zusätzlich zu „ihrem“ Chor gelingt es Uta Marcks-Thiessenhusen auch immer wieder, hervorragende Solisten zu engagieren.
Mit diesem Konzert, das am Sonntag, dem 21.Januar in unserer St.Ansgar Kirche stattfand, wurde die Weihnachts- und Epiphaniaszeit abgeschlossen. Sichtbares Zeichen ist der Stern,
der in der Weihnachtszeit immer in unserer Kirche hängt als Zeichen des Lichtes von Bethlehem.
Dieses Jahr hatte der Chor wieder eine bunte Mischung aus internationale Chorälen und Liedern im Gepäck. Allein drei schwedische Lieder wurden gesungen. Auch die Zugabe am Ende des Konzertes war ein schwedisches Lied.
Kein Wunder, denn unser Kirchenchor plant in diesem Jahr eine Chorreise nach Schweden!
Besondere Erwähnung verdienen die Solisten des Abends: Andreas Fabienke am Klavier und Shin-Ying mit der Querflöte! Andreas Fabienke hat schon häufig unseren Chor begleitet und mit den verschiedensten Solisten musiziert, und jedes Mal gab er dem Konzert eine besondere Farbe.
Die junge Flötistin Shin-Ying spielte mit ihm zusammen voller Schwung und mit viel Charme ein Medley über englische und amerikanische Weihnachtslieder. Im zweiten Teil ging es nicht weniger charmant und gekonnt u.a. mit dem als Bossa Nova gesetzten Lied: „Ich steh an deiner Krippen hier“ weiter. Dieses Duo zauberte vielen Zuhörern immer wieder ein Lächeln ins Gesicht, Musik, die Spaß macht!!
Mich persönlich berührt das Ave Maria, dieses Jahr in zwei Varianten vorgetragen, immer wieder sehr! Zum offiziellen Abschluss hörten wir das „Luci care, luci belle“ von Wolfgang Amadeus Mozart, da hätte ich gerne noch viel länger zugehört!
Fazit: Wer nicht da war, hat wirklich etwas Großartiges verpasst, und wer da war, der kommt ganz sicher im nächsten Jahr wieder!
Felicitas Keerl