Liebe Gemeinde,

Liebe Gemeinde,
während ich Ihnen von unserer letzten Sitzung im Jahr 2014 berichte, sitze ich in einem gemütlichen Ferienhaus irgendwo in Schleswig-Holstein, schaue auf den See, der vor dem Fenster liegt und bereits leicht gefroren ist und freue mich über die freien Tage zwischen Weihnachten und Sylvester. Anfang Dezember trafen wir
uns zu unserer letzten Sitzung des Jahres. Da nicht allzu viele dringende Tagesordnungspunkte auf dem Programm standen, konnten wir uns etwas Zeit nehmen um uns ausführlich mit unserem Gast, Nicola Reichert, unserer Kinder- und Jugendmitarbeiterin, zu unterhalten. So erfuhren wir aus erster Hand alles über die laufenden Angebote der Jugendarbeit, Ferien-Freizeiten, den Regenbogenclub und Frau Reicherts Pläne für Gastunterrichte bei den Konfirmanden. Sie zeigte uns auch die zunehmenden Schwierigkeiten bezüglich passender Termine auf, die durch die Einführung der Ganztagsschulen entstehen.
Eventuell wäre es hier möglich, mit dem kirchlichen Jugendprogramm in die Ganztagsbetreuung der Schulen einzusteigen.
Erfreuliches hatte Herr Bock zu verkünden: Wir erhalten fast 5000€ aus der Kirchensteuer-Sonderausschüttung 2013. Diese unerwartete Summe beschlossen wir der Baurücklage zuzuführen.
Frau Lege und Frau Will haben für 2014 Vorschläge für die Verwendung der freien Kollekten, d.h. der Kollekten, die nicht vom Kirchenkreis festgelegt sind ausgearbeitet. Das gibt uns Gelegenheit, neben von uns ausgewählten Projekten auch Kollekten
für den Erhalt unserer Kirchen, die Jugendarbeit und die Kirchenmusik einzusammeln.
Ein lästiges Problem haben wir besprechen müssen: So gerne wir
unser Gemeindehaus auch für private Feiern vermieten (auch den
Erlös aus den Vermietungen können wir zum Erhalt des Gemeindehauses gut gebrauchen), so sehr müssen wir Vermietungen wegen der damit verbundenen Lautstärkenentwicklungen in Zukunft in Frage stellen. Dezibel-Attacken nach 23.00Uhr sind für unsere
unmittelbaren Nachbarn und im Übrigen auch für Pastor Kleinhempel teilweise unerträglich. Noch haben wir keine zündende Idee, wie wir dem Problem zuleibe rücken können, denn alle
bisherigen Bitten um Vermeidung von Ruhestörung haben nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Wir werden uns in den nächsten Sitzungen erneut mit dieser Angelegenheit befassen, denn so wie bisher kann und darf es nicht weitergehen. Erstaunlich ist es, dass nicht längst Klagen wegen Ruhestörung anhängig sind. Wir können unseren Nachbarn an dieser Stelle nur herzlich dafür danken!
Wie in jedem Jahr endete unsere letzte Sitzung des Jahres mit einem gemütlichen Zusammensein und einem Glas Feuerzangenbowle.
Eigentlich haben wir unsere „Legislaturperiode“ von sechs Jahren
hiermit beendet, aber da der Kirchenkreis beschlossen hat, aufgrund der geplanten Umstrukturierung und Fusionen die nächste Wahl zum Kirchengemeinderat erst 2016 durchführen zu lassen, werde ich Ihnen, so Gott will, an dieser Stelle weiterhin aus der Arbeit des KGR berichten!
Herzlichst Ihre Felicitas Keerl