Aus der Arbeit des Kirchengemeinderates

Liebe Gemeinde,
im Januar trafen wir uns zu unserer ersten Sitzung unter Leitung unseres stellvertretenden KGR-Vorsitzenden Dieter Bock. Pastorin Sandig war in Ihrer Eigenschaft als Sabbatical-Vertretung für Pastor Kleinhempel als „Gast“ dabei.
Ebenfalls als Gast kam Eckehard Schultz zu unserer Sitzung. Herr Schultz hatte sich freundlicherweise zur Verfügung gestellt, sich in das gesamte Procedere der anstehenden KGR-Wahlen einzuarbeiten und uns dieses übersichtlich und allgemein verständlich nahezubringen. Er führte uns kompetent und geduldig durch das Merkblatt des Kirchenkreises zur KGR-Wahl, sodass wir eine fundierte Diskussionsgrundlage hatten.

Wir beschlossen, dass in unserer Gemeinde 7 Mitglieder des Kirchengemeindesrates gewählt werden, die Wahlzeit wurde von 11.00 Uhr – 16.00 Uhr festgelegt und zwar in den Stimmbezirken
Schönningstedt und Ohe. Die Wahlräume sind die jeweiligen Kirchen.

Außerdem beschlossen wir, dass wir einen gemeinsamen Wahlbezirk einrichten.

Birgitta Schultz und Malte Allmeling wurden als Wahlbeauftragte, bzw. stellvertretender Wahlbeauftragter berufen.
Nachdem dieser Tagesordnungspunkt ausführlich und hinreichend abgearbeitet war und uns die Köpfe von Stimmbezirk, Wahlbezirk, Wahlbeauftragten und Wahlzeit zunehmend schwirrten, diskutierten wir eine Anfrage des Kirchenkreises, den Erdgaseinkauf zu bündeln -sprich, durch entsprechende Sammelbestellung die Energiekosten zu senken.
Diesen im Kern guten Vorschlag (Kostensenkung ist d a s Thema nicht nur unserer Gemeinde!) konnten wir vorerst nicht umsetzen, da es bislang keine Preisvorstellungen für einen solchen Erdgas-
Bündeleinkauf gibt, wir also keine Vergleichsmöglichkeit haben. Wir warten geduldig auf die entsprechende Information! In Zeiten der knapper werdenden Kassen brachte Frau Lege die Idee
ein, einen Förderverein zum Erhalt der Oher Kirche zu gründen.
Entschieden wurde darüber nicht, aber die Idee wird in unseren Hinterköpfen abgelegt!
Der Februar hatte zwar in diesem Jahr 29 Tage, dennoch trafen wir uns erst wieder im März zu unserer zweiten Sitzung 2016. Das Hauptthema war diesmal der Haushaltsplan 2016. Wieder hatte
Dieter Bock sich die Mühe gemacht, das ganze Zahlen, und Spartengewusel in eine für uns verständliche und nachvollziehbare Form zu bringen.
Das war insofern auch für ihn mit einem Sonderzeitaufwand verbunden, da sich die vom Kirchenkreis vorgegebenen Positionen und Zuordnungen aus Gründen der Transparenz erheblich geändert hatten.
Nach ausführlicher Beschäftigung mit dem vorgelegten Haushaltsplan wurde er von uns dann wie vorgelegt beschlossen. Erträge und Aufwendungen sind auch in diesem Plan wieder ausgeglichen!
Des Weiteren berieten wir die Möglichkeiten, die Vertretungstätigkeit unseres KGR-Mitgliedes Sabine Will (Alte Schule Ohe, Büro, etc.) vertraglich zu regeln, außerdem die Beschaffung und Durchführung der Heckenabgrenzung des Pastoratsgartens.
Frau Schultz berichtete dem KGR von dem Workshop zur Kandidatengewinnung für die KGR-Wahl – Sie sehen schon, dieses Thema wird uns in diesem Jahr nicht mehr verlassen! – und da es hier
erheblichen Informationsbedarf gibt, werden wir uns mit der Kandidatengewinnung nochmals gesondert auf unserer nächsten Sitzung im April befassen….Fortsetzung folgt!
Zunächst haben wir aber im April hauptsächlich nach Wegen gesucht, wie die Stelle von Frau Will vertraglich zu regeln wäre. Hinsichtlich Mindestlohn, der Obergrenze für Stundenbeschäftigungen, der Möglichkeit einer sogenannten Geringfügigenstelle gibt es unendlich viele „Für“ und „Wider“ zu bedenken, mit dem Finden einer endgültigen Regelung waren wir hier einfach überfordert. Es wird nun im Kirchlichen Verwaltungszentrum geprüft, ob eine Umwandlung von Frau Will´s Tätigkeit in eine Geringfügigenstelle möglich ist. Nachdem in den Wintermonaten die Gottesdienstbesucher in der St. Ansgar Kirche ziemlich frieren mussten (das kann ich aus eigener Erfahrung absolut bestätigen!), hat uns Frau Lege nun darüber aufgeklärt, dass die Heizleistung dort neuerdings elektronisch
aufgezeichnet wird und sie Weisung vom KVZ hat, an Tagen ohne Veranstaltung die Heizleistung deutlich zu drosseln. Somit kam es zu einer erheblichen Auskühlung der Kirche, was wirklich nicht sonderlich energieeffizient ist. Das kann nicht Sinn der Sache sein und Frau Lege wird sich während der nächsten Heizperiode an eine verträglichere Modulation der Heizleistung herantasten – versprochen!
Als wir uns zu unserer nächsten Sitzung im Mai trafen, war Heizung kein Thema mehr. Dafür rückte das Thema KGR-Wahl wieder in den Vordergrund. Herr Schultz brachte uns in seiner Eigenschaft als Wahlbeauftragter wieder auf den aktuellen Stand der Vorbereitungen seitens des Kirchenkreises und Frau Schultz berichtete uns sehr anschaulich von einem Workshop zur Kandidatengewinnung, den sieübrigens in ihrer Freizeit(!) – besucht hatte. Sie hatte für uns eine Tischvorlage der wichtigsten Fragen und Überlegungen zu einer erfolgreichen Kandidatengewinnung vorbereitet und so konnten wir diese Aufgabe gut informiert beraten.
Die mehrfach diskutiert und beratene Frage bezüglich der Anstellung, bzw. eines passenden Arbeitsvertrages für Frau Will konnten wir in dieser Sitzung klären und durch Beschluss abschließen.
Möglich wurde das u.a. durch die sehr konstruktive Beratung durch eine Mitarbeiterin des KVZ , hierfür sind wir dankbar!
So sind nun einige komplizierte Themen abgearbeitet und wir können uns in den nächsten Sitzungen verstärkt den zu bewältigenden Vorbereitungen der KGR-Wahl widmen, und was immer noch an
Themen auf uns zukommt!
Bevor Sie wieder von mir hören, ist der Sommer schon so gut wievorbei, deshalb wünsche ich Ihnen an dieser Stelle erholsame Ferien und eine gute Zeit.
Ihre Felicitas Keerl