Aus der Arbeit des Kirchengemeinderates 10/2015

Liebe Gemeinde,
es gibt wieder etwas zu berichten, zunächst von unserer Sitzung im Juni. Der Sommer muckt noch ein bisschen herum, einzelne schöne Tage wechseln sich mit kühlen und windigen ab. Ich hoffe, der Sommer nimmt noch Fahrt auf und beschert uns warme und fröhliche Urlaubsund
Erholungszeiten!
Zunächst haben wir in dieser Sitzung eine Personalie besprochen und beschlossen: Unsere Gemeindesekretärin, Frau Doris Murach wurde in eine höhere Gehaltsstufe eingruppiert, da ihr Arbeitsplatz neu bewertet wurde.
Da sie aus persönlichen Gründen ihre Arbeitszeit minimal reduziert hat, bleibt diese Höhergruppierung für uns kostenneutral. Unter diesen Umständen fallen Beschlüsse relativ leicht!
Als nächstes haben wir uns mit einer zukünftigen Aufgabe beschäftigt.
Es geht dabei um die zum Jahresende 2016 anstehenden Wahlen zum Kirchengemeinderat. Das
klingt zwar noch wie eine kleine Ewigkeit an Zeit, dennoch: die Vorbereitungen sind umfangreicher als man es sich so vorstellt. Allem voran muss jemand gefunden werden, der sozusagen „den Hut auf hat“, ein Gemeinde-Mitglied, das den Vorsitz des zu bildenden Wahlvorstandes übernimmt. Weiterhin müssen Willige gefunden werden, die den oder sprechen Sie einen von uns oder Pastor Kleinhempel an.
Vielleicht gewinnen wir Sie ja für unser Wahl-Team, das wäre prima!
Kandidaten, die sich zur Wahl zum neuen KGR zur Verfügung stellen möchten, suchen wir im Übrigen auch!!
Pastor Kleinhempel hat uns auf dieser Sitzung mitgeteilt, dass er in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 ein „Sabbatical“ wahrnehmen wird. Einen ganz kleinen Augenblick haben wir geschluckt, denn es ist nicht leicht, sich die Gemeinde ohne ihren gewohnten Pastor vorzustellen, aber wir alle fanden seine Absicht nicht nur verständlich, sondern auch mutig und heilsam. Man kann nicht immer nur aus dem Vollen schöpfen, es braucht auch Zeiten der inneren Ruhe, Einkehr und Standortbestimmung-allemal im Beruf des Gemeindepastors! Während des Sabbaticals wird unsere Gemeinde von einem Pastor betreut, der speziell für solche Fälle bereitsteht und somit Erfahrung im Umgang mit kurzfristig „verwaisten“ Gemeinden hat.
Frau Schultz hat zum Schluss (zeitmäßig war es der längste Tagesordnungspunkt!) von dem Workshop der Region zur Schließung von Gemeindestandorten berichtet. Unsere Diskussion anschließend war nicht nur ausgedehnt, sondern in Teilen auch emotional-die Reaktionen reichten von „das kann doch nicht wahr sein!“ über „unmöglich“ bis zu konstruktiven Überlegungen, wie wir argumentieren können wenn es kritisch wird. Tatsache ist, unser Gemeindestandort mit seinen Gebäuden ist mit Stufe C bewertet worden, d.h. nicht
förderungswürdig! Aber, bevor ich hier nun einen Tumult lostrete, noch ist nichts in Stein gemeißelt, es gibt noch Diskussions-Möglichkeiten und außerdem geht es hier vorerst nur um den Fall, dass die Gemeinde nicht mehr in der Lage ist, die Gebäude aus eigenen Mitteln
zu erhalten. Soweit sind wir nicht, bisher haben wir das ganz gut hingekriegt.
Mit diesen gemischten Eindrücken aus unserer Juni-Sitzung geht es jetzt in die Ferienpause. Von unserer September-Sitzung berichte ich dann wieder aus „zweiter Hand“, weil ich ausgerechnet dann selbst in Ferien bin.
Wahlvorstand bilden. Dieses Gremium wird sich dann mit den Vorbereitungen beschäftigen, Vorgaben, sogenannte Handreichungen, werden in gewissen Abständen vom Kirchenkreis zur Verfügung gestellt. Dann bleibt noch die Aufgabe, Wahlhelfer zu finden.
Wahlhelfer sind am Tag der Wahl vor Ort (in unseren beiden Kirchen) und stellen sicher, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Da die Wahlurnen über mehrere Stunden für die –hoffentlich zahlreichen Wähler- zur Verfügung stehen, wäre es natürlich schön, wenn unsere Wahlhelfer in Schichten arbeiten könnten und nicht ein Team die ganze Zeit diese Aufgabe wahrnehmen muss. Sollten Sie sich für eine der beschriebenen Aufgaben erwärmen können, vorsichtshalber aber dazu erst mal Näheres erfahren wollen, dann nichts wie ins Kirchenbüro Der KGR hatte auch in der Septembersitzung zunächst eine Personalie zu beraten, in diesem Fall die Anhebung der Wochenstunden der Vorlesekraft von 9,75 auf 10 Stunden.
Bürokratie und Organisationsaufgaben haben die seltsame Eigenschaft, sich immer weiter auszudehnen, ich denke, das erleben wir alle auf den unterschiedlichsten Gebieten des täglichen Lebens. So auch im Bereich der kirchlichen Organisation, folglich reichte die
bisherige Zeit, in der Pastor Kleinhempel die Vorlesekraft zur Verfügung stand, nicht mehr aus. Die Anhebung der Wochenstunden wurde somit beschlossen.
Wiederum wurde die Vorbereitung der KGR-Wahl im November 2016 in die Tagesordnung aufgenommen. Pastor Kleinhempel konnte Erfreuliches berichten: derzeit sind genügend Interessenten für die Mitarbeit im Wahlvorstand gefunden! Der Wahltermin wurde übrigens
vom Kirchenkreis auf den 27.11.2016 (Datum bitte vormerken!) festgelegt.
Der letzte Tagesordnungspunkt der September-Sitzung betraf unsere eigenen Belange.
Die Pflege des Kirchgartens muss nach dem Ausscheiden unseres Bundesfreiwilligen neu
geregelt werden, eine Entscheidung darüber werden wir zu Beginn der Gartensaison 2016 treffen.
Da die Elektrik in der Oher Kirche nachhaltig gestört ist, Gottesdienstbesucher konnten bereits feststellen, dass die Lautsprecheranlage nicht funktioniert, wurde beschlossen, eine Firma mit der Begutachtung und Reparatur zu beauftragen.
Zu guter Letzt musste noch die Neuanschaffung eines Kopierers für das Gemeinde Büro beschlossen werden, da das alte Gerät komplett seinen Dienst aufgekündigt hat.
Womit wir uns in den kommenden Herbstmonaten beschäftigen, das berichte ich Ihnen im nächsten Gemeindespiegel:
Fortsetzung folgt!
Bis dahin grüße ich Sie herzlichst
Ihre Felicitas Keerl