Aus der Arbeit des Kirchengemeinderates

Aus der Arbeit des Kirchengemeinderates
Liebe Gemeinde,
wie schon in meinem letzten Bericht angekündigt, haben wir uns auf
unserer Sitzung im Juni überwiegend mit der Vorbereitung der KGRWahl
im November beschäftigt. Hauptsächlich ging es um
den Punkt „Kandidaten-Gewinnung“. Zwar haben bislang
alle Mitglieder des aktuellen KGR ihre Bereitschaft
signalisiert, sich für eine weitere Wahlperiode zur
Verfügung stellen zu wollen, aber es kann der Arbeit dieses
Gremiums ganz bestimmt nicht schaden, wenn etwas „frisches Blut“
untergemischt wird. Wir haben uns dazu so unsere Gedanken gemacht
und den einen oder anderen Vorschlag besprochen. Nun heißt es, zu
den möglichen Kandidaten Kontakt aufzunehmen und herauszufinden,
ob sie sich diese Arbeit überhaupt vorstellen können und sich zur Wahl
stellen lassen mögen. Entsprechende Gespräche werden in der
nächsten Zeit geführt werden.
Wieder hat uns Herr Bock über eine finanzrelevante Veränderung
informiert, die einen Beschluss von uns erfordert.
Diskussionsgrundlage gab es zu diesem Punkt keine, weil wir eine
vorgegebene Bestimmung einhalten müssen: Wir haben nun neben
der Baurücklage auch noch eine Substanzerhaltungsrücklage
eingerichtet, aus der dann alle nötigen Reparaturarbeiten bezahlt
werden.
Gesprochen haben wir über die Aktion „Offene Kirche“, die
in den Sommerferien der vergangenen Jahre angeboten
wurde. In diesem Jahr wird es diese Aktion nicht geben, da
der Bedarf erfahrungsgemäß (aus den Erfahrungen der
vergangenen Jahre) den Aufwand bei weitem übersteigt.
Weiterhin berieten wir das Für und Wider eines Wartungsvertrages für
die Spülmaschine im Gemeindehaus, bisher kamen wir noch zu
keinem endgültigen Ergebnis. Die Kosten/Nutzen-Analyse dauert an.
Im Juli trafen wir uns zu unserer letzten Sitzung vor den Sommerferien,
und, weil es schon eine liebgewordene Tradition ist, diesmal nicht im
Gemeindehaus sondern bei Marina Umlauff zuhause. Eigentlich war
eine „Garten-Sitzung“ geplant, aber Sie erinnern sich, der Sommer hat
im Juli eine Erholungspause eingelegt, also versammelten wir uns im
Umlauffschen Wohnzimmer, was der Arbeitsatmosphäre aber
keinesfalls geschadet hat! Gleich der erste Tagesordnungspunkt war
ausgesprochen erfreulich: es stellte sich Pascal Strauß vor, der in der Gemeinde den Bundesfreiwilligendienst leisten möchte. Die Stelle ist
seit längerem vakant, was die Arbeit von Pastor Kleinhempel doch sehr
erschwert hat. Wir freuen uns, dass Pascal Strauß ab dem 01.09.2016
die Gemeinde als „Bufdi“ unterstützen wird!
Weitere Tagesordnungspunkte waren vergleichsweise unkompliziert zu
besprechen bzw. zu beschließen: Dieter Bock informierte uns, dass der
Stellenplan 2017 zu beschließen sei. Da es zu diesem Punkt keinen
Diskussionsbedarf gab, folgte der Beschluss sozusagen auf dem Fuß.
Marina Umlauff brachte das Thema „Entrümpelung der Pastorats-
Garage“ zu Diskussion. Sie bot an, in den Ferien, unterstützt durch
zwei Flüchtlinge, die Garage nicht nur aufzuräumen, sondern auch alle
überflüssigen Gegenstände zu entsorgen. Hut ab!
Die Terrassen des Gemeindehauses und des
Pastorates sind stark vermoost und stellen damit
eine Unfallgefahr dar, gleiches gilt für das Dach
des Gemeindehauses, das durch die Vermoosung
geschädigt werden kann. Hier wird Frau Lege für
Abhilfe schaffen, sie bestellt den Dachdecker und
sorgt für die sachgerechte Entmoosung der Terrassen.
Auch um den fälligen Pflegeschnitt der Eichen im Pastoratsgarten wird
sie sich kümmern.
Zum Schluss der Sitzung hat uns Birgitta Schultz nochmal über das
genaue Procedere der KGR-Wahl informiert und darauf hingewiesen,
dass ein besonderes Augenmerk auf den Datenschutz gelegt werden
muss.
Wir haben den Abend in bester Ferienstimmung und mit einem Schluck
Wein ausklingen lassen und bedanken uns an dieser Stelle nochmal
ganz herzlich bei Marina Umlauff für ihre Gastfreundschaft!
Am 13.09. haben wir uns erstmals nach den Ferien wieder getroffen.
Selbstverständlich beschäftigten wir uns erneut mit der
Wahlvorbereitung, diesmal insbesondere mit dem Stand der
Kandidatenwerbung. Erfreulicher Weise haben sich 10
Gemeindemitglieder bereit erklärt, zu kandidieren. Damit wird es eine
„richtige“ Wahl. Es liegt nun an Ihnen, zahlreich an der Wahl
teilzunehmen und damit den Kirchengemeinderat zu bestimmen, der in
den nächsten 6 Jahren das Gemeindeschiff steuert!
Herr Bock, unser Finanz-, und Rechnungs-Experte erläuterte uns die
Jahresrechnung 2015, die zur Abnahme anstand. Ich kann hier feststellen, dass wir finanziell schier und glatt sind, es gab keine bösen
Überraschungen.
Ein Angebot für die Entmoosung des Daches des Gemeindehauses
liegt mittlerweile vor und wurde von uns angenommen.
Wir haben uns auch mit einem lästigen Punkt befasst, nämlich der
Tatsache, dass der Parkplatz vor der Schönningstedter Kirche häufig
zugeparkt ist. Während der Kirchenchorproben und des Gottesdienstes
führt das für die Gemeindemitglieder zu einer
misslichen Situation. Wir haben überlegt, ein Schild
aufzustellen, das darauf hinweist, dass diese
Parkplätze hauptsächlich für Kirchenbesucher gedacht
sind. Ob so ein Schild hilfreich ist, und wie, falls wir
eines aufstellen, der Hinweis formuliert werden sollte, das werden wir
in Ruhe überlegen.
Abschließend hat uns Pastor Kleinhempel informiert, dass Frau Gahn,
seine langjährige Vorlesekraft, verstorben ist. Wir
beschlossen, Sabine Will ab dem 07.09.2016 als
neue Vorlesekraft einzustellen. Sie hat Frau Gahn
während der langen krankheitsbedingten
Abwesenheit bereits vertreten.
So, liebe Gemeinde, wenn der nächste Gemeindespiegel
herauskommt, dann haben wir die Wahl zum KGR bereits hinter uns.
Da ich natürlich nicht sagen kann, ob ich in den neuen KGR auch
wieder gewählt werde, möchte ich mich hiermit vorsichtshalber von
Ihnen verabschieden. Es war mir eine Freude, Ihnen in den letzten
Jahren von unseren Sitzungen berichten zu dürfen!
Vielleicht lesen wir uns ja auch weiterhin!
Herzlich grüßt Sie mit guten Wünschen für einen goldenen Herbst und
eine besinnliche Adventszeit.
Ihre Felicitas Keerl